Fähre Sardinien

Fahrplan 2026

Fähren nach Sardinien

Vergleiche alle Fährverbindungen nach Sardinien – finde die beste Route für deine Reise

  • Kürzeste Route: Olbia in nur 5½ Stunden ab Piombino oder Civitavecchia
  • Nachtfähren ab Genua & Livorno – morgens an Sardiniens Traumstränden
  • Alle Reedereien im Vergleich: Moby, Corsica Ferries, GNV, Grimaldi & mehr
Fähren im Hafen von Olbia

Beliebte Routen

Unsere meistgebuchten Verbindungen nach Sardinien.

Preise pro Person, einfache Fahrt

Tirrenia-Fähre im Hafen von Olbia

Civitavecchia - Olbia

In 7 Stunden mehrfach täglich von Civitavecchia nach Olbia
Die GNV-Fähre Rhapsody am Fährkai Isola Bianca in Olbia

Genua - Olbia

Von Genua in 12 Stunden über Nacht in den Nordosten von Sardinien
GNV-Fähre Rhapsody im Hafen von Genua

Genua - Porto Torres

Von Genua in 12 Stunden über Nacht in den Nordwesten von Sardinien
Moby Fantasy im Hafen von Olbia

Livorno - Olbia

Von der Toskana in 9 Stunden tagsüber oder über Nacht nach Sardinien

Routenkarte Sardinien

Alle Fährrouten im Überblick

Interaktive Karte aller Fährverbindungen und Reedereien nach Sardinien. Klicke auf eine Route für Details.

  • Tirrenia
  • Grimaldi Lines
  • Moby Lines
  • Grandi Navi Veloci
  • Corsica Ferries
  • Delcomar
  • Ichnusa Lines
  • Maddalena Lines

Fähren nach Sardinien

Vom italienischen Festland

Das italienische Festland bietet die meisten Fährverbindungen nach Sardinien – von Norditalien bis zum Süden stehen verschiedene Abfahrtshäfen zur Auswahl.

Genua

Der Hafen Genua in Ligurien bietet Fährverbindungen nach Nordsardinien. Von hier fahren Moby Lines (inklusive Tirrenia) und Grandi Navi Veloci (GNV) nach Olbia an der Nordostküste sowie nach Porto Torres im Nordwesten.

Die Überfahrten dauern je nach Zielhafen etwa 10 bis 12 Stunden und werden vor allem als Nachtfähren durchgeführt. In der Hauptsaison gibt es pro Route normalerweise tägliche Abfahrten (meist abends), vereinzelt auch zusätzliche Tagfahrten im Sommer.

Livorno

Livorno in der Toskana ist ein weiterer wichtiger Abfahrtshafen. Von Livorno aus verkehren Grimaldi Lines, Moby Lines und Corsica Ferries nach Olbia sowie in den nahe gelegenen Hafen Golfo Aranci (ebenfalls Nordost-Sardinien).

Die Fahrzeiten liegen etwas unter denen ab Genua – typischerweise 7 bis 9 Stunden – und es werden sowohl Tages- als auch Nachtfähren angeboten. In der Sommersaison bestehen auf der Hauptstrecke Livorno–Olbia bis zu drei Abfahrten täglich (kombiniert über alle Reedereien). Golfo Aranci wird etwas seltener angefahren (meist einmal täglich), vor allem durch Corsica Ferries.

Piombino

Der toskanische Hafen Piombino, südlich von Livorno gelegen, dient als Ausgangspunkt für schnelle Überfahrten im Sommer. Moby Lines bietet hier saisonal (hauptsächlich in den Sommermonaten) eine Verbindung nach Olbia an. Die Fahrzeit beträgt nur etwa 5 bis 6 Stunden, was eine zügige Tagesfahrt ohne Kabinenübernachtung ermöglicht.

Zusätzlich setzt Corsica Ferries im Hochsommer eine Fähre von Piombino nach Golfo Aranci ein – diese Überfahrt dauert etwa 7 bis 7½ Stunden und findet etwa einmal pro Woche statt. Beide Piombino-Strecken werden vor allem in der Ferienzeit (Juli/August) bedient; außerhalb dieser Spitzenzeiten sind sie nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.

Civitavecchia (Rom)

Civitavecchia, der Hafen Roms, bietet die vielfältigsten Sardinien-Routen. Von hier bestehen Verbindungen nach Olbia, Porto Torres, Arbatax und Cagliari. Die Fährlinien werden von Grimaldi Lines und Tirrenia (Moby) – teilweise auch von GNV – gemeinsam bedient.

Am häufigsten ist die schnelle Route nach Olbia, die im Sommer bis zu 23 Mal wöchentlich verkehrt und nur etwa 5½ Stunden dauert (teils High-Speed-Schiffe). Die anderen Strecken werden seltener angeboten: Nach Porto Torres (im Nordwesten) gibt es circa 2 Abfahrten pro Woche mit rund 7¾ Stunden Fahrzeit; Arbatax an der Ostküste wird etwa zweimal wöchentlich in circa 9 Stunden erreicht.

Die längste Verbindung führt nach Cagliari in Südsardinien (rund 13 Stunden Fahrzeit, circa 3 Abfahrten pro Woche). Diese südgehende Route wird in der Regel als Nachtfähre durchgeführt – etwa mit Abfahrt am Abend in Civitavecchia und Ankunft am nächsten Morgen in Cagliari. Auch die Verbindung nach Arbatax ist üblicherweise in eine Nachtfahrt eingebunden. Die kürzeren Überfahrten (nach Olbia und teils Porto Torres) finden hingegen oft tagsüber statt.

Neapel (Napoli)

Auch von Süditalien aus gibt es eine Direktverbindung nach Sardinien: Ab Neapel fährt mehrmals wöchentlich eine Fähre nach Cagliari. Diese Route wird hauptsächlich von Grimaldi Lines bedient und ganzjährig etwa 3 Mal pro Woche angeboten.

Die Überfahrt dauert etwa 13 bis 15 Stunden und erfolgt über Nacht – typischerweise legt die Fähre am frühen Abend in Neapel ab (gegen 19 Uhr) und erreicht Cagliari am nächsten Vormittag gegen 10 Uhr. Für die Nachtfahrt stehen in der Regel Kabinen zur Verfügung, da eine durchgehende Sitzplatzreise bei dieser Dauer weniger komfortabel ist.

Von Frankreich

Vom französischen Festland aus fahren Fähren nach Nordsardinien, die eine Alternative zur Anreise über Italien bieten.

Toulon

Vom französischen Festland bietet Corsica Ferries ab Toulon Fährverbindungen nach Sardinien an. Die Hauptstrecke Toulon – Porto Torres (Nordwest-Sardinien) dauert je nach Schiff etwa 9–10 Stunden und wird meist als Nachtfähre betrieben. In der Regel gibt es zwei Abfahrten pro Woche in der Sommersaison.

Zusätzlich verkehrt im Hochsommer eine wöchentliche Fähre von Toulon nach Golfo Aranci (Nordost-Sardinien) mit rund 12–13 Stunden Reisezeit – auch diese Überfahrt findet überwiegend über Nacht statt.

Nizza

Auch ab Nizza an der französischen Côte d'Azur gibt es eine direkte Fährverbindung nach Sardinien. Corsica Ferries fährt von Nizza aus in der Sommersaison nach Porto Torres und benötigt für die Überfahrt ungefähr 10 Stunden.

In der Hochsaison sind typischerweise zwei Abfahrten pro Woche verfügbar, meist am Abend, sodass die Fähre über Nacht nach Sardinien fährt. Die Fahrzeit und Fahrplangestaltung sind vergleichbar mit der Verbindung ab Toulon.

Von Spanien

Von Barcelona aus besteht die einzige direkte Fährverbindung von Spanien nach Sardinien – ideal für Reisende, die beide Regionen kombinieren möchten.

Barcelona

Von Barcelona aus besteht eine Fährverbindung ins nordwestliche Sardinien. Grimaldi Lines verbindet Barcelona mit Porto Torres, was besonders für Reisende attraktiv ist, die Sardinien mit einem Spanien-Urlaub kombinieren möchten.

Die Überfahrt dauert etwa 12 bis 14 Stunden und findet in der Regel über Nacht statt (die Fähre verlässt Barcelona am Abend und erreicht Porto Torres am nächsten Morgen). Im Sommer werden je nach Nachfrage ein- bis zweimal pro Woche Abfahrten angeboten, in der Hochsaison zum Teil auch häufiger. Diese Route bietet eine der längsten Fährpassagen nach Sardinien und ist zugleich eine der wenigen direkten Verbindungen von Spanien aus.

Von anderen Inseln

Die Nachbarinseln Korsika und Sizilien bieten zusätzliche Anreisemöglichkeiten nach Sardinien, teils mit sehr kurzen Überfahrten.

Korsika

Von der Nachbarinsel Korsika (Frankreich) bestehen mehrere Fährverbindungen nach Sardinien. Die meistgenutzte Strecke verbindet Bonifacio (Südkorsika) mit Santa Teresa Gallura an der Nordspitze Sardiniens. Sie wird von kleineren Autofähren der Reedereien Moby Lines und Ichnusa Lines bedient, mit zahlreichen Abfahrten mehrmals täglich vor allem im Sommer. Die Überfahrt ist sehr kurz und dauert nur etwa 50–60 Minuten – ideal für einen Tagesausflug zwischen den beiden Inseln.

Daneben gibt es längere Inseldirekt-Routen: Corsica Ferries bietet im Sommer eine Verbindung von Ajaccio (Südkorsika) nach Porto Torres an. Diese Überfahrt dauert etwa 4 bis 5 Stunden; sie wird ungefähr einmal pro Woche durchgeführt (meist als Tagfahrt).

Hinweis: Zusätzlich verkehrt saisonal auch eine Fähre von Porto-Vecchio (Südkorsika) nach Porto Torres, allerdings sehr selten (circa 1× wöchentlich im Hochsommer) und mit ähnlicher Fahrzeit um 5 Stunden.

Sizilien

Auch von der italienischen Insel Sizilien aus gibt es eine direkte Fährverbindung nach Sardinien. Grimaldi Lines betreibt einmal wöchentlich die Route Palermo – Cagliari, welche die beiden Inselhauptstädte verbindet.

Die Fähre legt in der Regel montagmorgens in Palermo ab und erreicht nach etwa 12-stündiger Überfahrt am Abend den Hafen von Cagliari. Diese Verbindung ist vor allem im Sommer verfügbar und ermöglicht eine komfortable Weiterreise von Sizilien nach Sardinien, inklusive der Mitnahme von Fahrzeugen. Da die Überfahrt tagsüber erfolgt, können die Passagiere die Aussicht auf das Mittelmeer genießen; Kabinen stehen optional zur Verfügung.

FAQ Sardinien-Fähren

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zu Häfen, Fahrzeiten und der Überfahrt nach Sardinien.

Von welchen Häfen fährt die Fähre nach Sardinien?+

Vom italienischen Festland aus Genua, Livorno, Civitavecchia, Piombino und Neapel, dazu aus Frankreich ab Nizza und aus Spanien ab Barcelona. Welcher Hafen der richtige ist, entscheidet fast immer die Anfahrt an Land: Genua liegt für Reisende aus der Schweiz und Österreich am nächsten, Civitavecchia für alle, die über Rom kommen.

Wie lange dauert die Überfahrt nach Sardinien?+

Je nach Strecke zwischen rund siebeneinhalb Stunden (Civitavecchia–Olbia) und gut 15 Stunden (Neapel–Cagliari). Die meisten Verbindungen laufen als Nachtfahrt: abends ablegen, morgens ankommen. Die Zeiten für deinen Reisetag stehen im Fahrplan.

Welcher sardische Hafen ist der richtige für mich?+

Olbia im Nordosten liegt an der Costa Smeralda, Golfo Aranci gleich nebenan. Porto Torres im Nordwesten ist der Hafen für Alghero und Stintino, Cagliari der für den Süden. Die Fahrzeit an Land unterschätzen viele: Von Olbia nach Cagliari sind es gut drei Stunden über die SS131.

Kann ich Auto oder Wohnmobil mitnehmen?+

Ja, alle Strecken nach Sardinien nehmen Fahrzeuge mit – das ist für die meisten Reisenden der Grund, überhaupt die Fähre zu nehmen. Der Preis richtet sich nach Länge und Höhe. Was du zu Maßen, Gespann und Gasflaschen wissen solltest, steht auf Wohnmobil auf die Fähre.

Darf mein Hund oder meine Katze mit an Bord?+

Ja, auf allen Verbindungen – die Regeln unterscheiden sich aber je Reederei und Schiff, von der Transportbox über Zwinger an Deck bis zur eigenen Haustierkabine. Die Einzelheiten und die nötigen Papiere findest du unter Mit Hund auf die Fähre.